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Repertoire
Leonce und Lena (2011) von Georg Büchner Burgtheatersommer 2011
Georg Büchners Komödie aus dem Jahr 1836 ist mit ihrer wortspielreichen Ironie und virtuos artikulierter Absurdität zugleich märchenhaftes Lustspiel wie Satire. - Was ist zu tun? - Am Ende antwortet Leonce: „Und morgen fangen wir in aller Ruhe und Gemütlichkeit den Spaß noch einmal von vorne an.”
Regie: Beatrice Scharmann, Bühne: Roy Spahn, Regieassistenz: Johanna Debes, Kostümassistenz:
Simone Kreska, Licht: Gerd Rolfes, Fotos: Thomas Grünholz, Schauspiel: Johanna Debes, Klaus
Hänscheid, Anton Korppi-Tommala, Rudolf Krause, Ulrike Kühn, Bettina Mahr, Mirko von Matthey,
Sophia Riepe, Produktion: Benjamin Kolass, theaterBurg Roßlau e.V., gefördert von: Lotto-Toto
Sachsen-Anhalt, Land Sachsen-Anhalt, Forum Kreuzberg e.V., Förderverein Burg Roßlau e.V.,
Stadt Dessau-Roßlau
Kleist - zerbrochen der Krug (2010) von Heinrich von Kleist Burgtheatersommer 2010
In Heinrich von Kleists häufig gespielter Komödie wird „der zerbrochene Krug” schnell zur Nebensache. Es geht um Ruf, Ehre und Karriere, um lustgetriebene Erpressung - und um die Wahrheit. Doch das Publikum wird bei dem Kriminalfall eher zum Lachen verführt. Aufgrund des knappen Haushalts hat das Ensemble der theaterBurg das Stück anders gelesen. Ausstattung und Vollständigkeit der Umsetzung mussten reduziert werden. Nicht gespart wurde bei Spannung und Humor, wortgewandten Dialogen und sprachlichen Spitzen. Dazu schenkt Burg Roßlau die bewährt eindrucksvolle Kulisse für ein abendfüllendes Theatererlebnis.
Regie: Beatrice Scharmann. Ausstattung: Roy Spahn. Produktion: Benjamin Kolass.
Mit Michael Duckstein-Neumann, Meike Frevel, Klaus Hänscheid, Rudolf Krause,
Ulrike Kühn, Mirko von Matthey, Sophia Riepe. Eine Produktion der theaterBurg Roßlau e.V.,
gefördert von Lotto-Toto Sachsen-Anhalt, Stadtsparkasse Dessau, Forum Kreuzberg e.V.,
Stadt Dessau-Roßlau, Förderverein Burg Roßlau.
Räuber (2009) von Friedrich Schiller Burgtheatersommer 2009
Der Burgtheatersommer Roßlau 2009 setzt ein bewährtes Konzept fort: klassisches, niveauvolles Theater in Verbindung mit der historischen Kulisse der mittelalterlichen Burg und dem besonderen Charme eines Freiluft-Theaters. Damit ist es in den letzten Jahren gelungen, eine wachsende Anzahl an Besuchern zu begeistern. Welches Stück eignet sich für eine mittelalterliche Burg besser als Schillers "Räuber"? Regisseurin Beatrice Scharmann, die im vergangenen Jahr mit ihrer Inszenierung von Shakespeares "Liebes Leid und Lust" sehr erfolgreich in Roßlau gestartet ist, baut auf die dramatische Kraft des Sturm und Drang und auf die nie verlorene Aktualität der "Räuber".
Regie: Beatrice Scharmann. Bühne: Roy Spahn. Licht: Richard Krutzsch.
Mit David Grimaud, Klaus Hänscheid, Sabine Henn, Mirko von Matthey, Florian Meyer,
Dietmar Rüttiger, Jan Schönberg und Ismael Volk. Produktion: Benjamin Kolass.
Der Kick (2008) von Andreas Veiel und Gesine Schmidt Gastspiel
Regie: Beatrice Scharmann. Bühne: Michael Zimmermann. Licht: Christoph Wüst.
Mit Christina Motsch und Michael Barz. Eine Produktion der Chekh-Off Players Berlin.
Gefördert von Aktion Mensch. Spielorte: theaterforum kreuzberg, Theaterhaus Mitte,
Schloss Lelkendorf (bei Güstrow).
Liebes Leid und Lust (2008) Burgtheatersommer 2008
Die theaterBurg Roßlau lädt ein. Zum Spaziergang an den Elbauen, zu kleinen kulinarischen Köstlichkeiten. Und im Innenhof der Festung zu einer selten gespielten Komödie von Shakespeare, voll sprachlicher Schönheit und Witz.
Regie: Beatrice Scharmann. Ausstattung: Roy Spahn. Licht: Christoph Wüst.
Kostümassistenz: Ruth Veron. Produktion und Öffentlichkeitsarbeit: Benjamin
Kolass. Mit Hansgeorg Gantert, Christina Motsch, Mathias Spahn, Halina Kremser,
Helena G. Gutierrez, Aline Joers, Thomas Weppel, Bettina Mahr, Fabian Pfeffer,
Erik Studte, Franziska Wente, Michael Barz und Richard Krutzsch. Eine Produktion des
theaterBurg Roßlau e.V. gefördert von Lotto-Toto Sachsen-Anhalt, Land
Sachsen-Anhalt, Stiftung Edith Maryon, Sparkasse Anhalt-Bitterfeld, Stadt
Dessau-Roßlau.
toter Mann kommt (2007) Koproduktion mit den Chekh-Off Players
Elaines Sohn, 12 Jahre, wird bei einem Raubüberfall erschossen. Ihr größter Wunsch ist die Hinrichtung des Mörders ... Kates Sohn ist zum Tode verurteilt. Sie sieht die Hinrichtung ... Opfer, Täter, Rache, Schuld, Trauer, Schießbefehl, Tod. Ein vielschichtiges Projekt zum Thema Todesstrafe, das nach Wegen des Verzeihens sucht, ausgehend von der Begegnung zweier Mütter. Mit Briefen, Geschichten, Fakten und Tagebuchaufzeichnungen aus dem Todestrakt. Ein Projekt, das das Recht auf Leben neu betrachtet; auf der Suche nach der Instanz in uns, die Leben und Würde Anderer achtet.
Eine Produktion der Chekh-Off Players in Kooperation mit der
theaterBurg Roßlau. Leitung: Beatrice Scharmann. Mit Christina
Motsch, Helena Gonzalez Gutierrez, Michael Barz und Jacek Klinke.
Bühne und Kostüme: Nele Ahrens. Produktion: Benjamin
Kolass. Mit freundlicher Unterstützung der JVA Dessau-Roßlau.
Spielorte: Justizvollzugsanstalt Dessau, Nürnberg, Künstlerhaus
K4 in Nürnberg zum Tag der Menschenrechte.
norway.today (2007) von Igor Bauersima Gastspiel
Alles geht schief, und dennoch - oder gerade deshalb - finden Julie und August ein Glück, von dem sie sich nicht so schnell erholen werden. Denn auf der Grenze zwischen Leben und Tod wird die Sehnsucht nach dem Leben selbst zum Thema: Die Lust auf Rausch, der "thrill des Extrems", die Frage, was "echt" ist und was " fake", und wie zwei Menschen genesen und aneinander reifen. Sie sind, wie Heinrich v. Kleist sagte, "durch die schöne Anstrengung mit sich selbst bekannt geworden". "Es dreht sich nämlich überraschend komisch um die nicht aufzulösenden Spannungen und Widersprüche zwischen echtem und falschem Gefühl, Lüge und Wahrheit, medialer Virtualität und sozialer Wirklichkeit" (Hamburger Abendblatt) Igor Bauersima, geboren 1964 in Prag, aufgewachsen in der Schweiz, ist seit 1989 als Architekt, Musiker, Film- und Theaterautor/-regisseur tätig. 1993 gründete er zusammen mit drei Schauspielern die freie Theatergruppe OFF OFF-Bühne für die er neun Stücke schrieb und inszenierte. Mit seinem Stück "Forever Goddard" erhielt die OFF OFF Bühne 1998 auf dem Impuls Festival NRW den Preis für die beste freie Theaterproduktion. Dem Autor, bis heute immer auch sein eigener Uraufführungsregisseur, gelang im Jahr 2000 mit seinem Stück "norway.today" international der Durchbruch. Mittlerweile ist das Stück erfolgreich weltweit an über 100 Bühnen gespielt worden. Im Oktober 2007 erhielten die Chekh-Off Players für die Produktion "norway.today" den IKARUS 2007. Der IKARUS ist eine Auszeichnung für herausragende Berliner Inszenierungen im Kinder- und Jugendtheaterbereich. Für den IKARUS 2007 wurden u. a. das Grips Theater, die Koproduktion des Deutschen Nationaltheater Weimar und des Theater an der Parkaue, sowie die Vaganten Bühne nominiert. Die Begründung der Jury lautete: "Wenn eine wunderbar differenzierte Stückvorlage auf eine durchgängig mitdenkende Regie und Dramaturgie trifft, die sie mit Schauspielern auf die Bühne bringt, die den Zuschauer immer wieder zur Frage führt, "sind sie es oder spielen sie es nur?", handelt es sich um "norway.today". Der Schauspieler Axel Prahl, Schirmherr der IKARUS-Auszeichnung sagte in seiner Laudatio: "Es ist kein lautes Theater, kein pompöses, heute würde man sagen, es ist kein Event, sondern ein sensibler, leiser aber trotzdem leichter Umgang mit einem schweren Thema und das erreicht die Inszenierung mit einfachsten Mitteln (...) und das Leise ist bekanntlich das Schwerste.
Leitung: Beatrice Scharmann. Mit Lucia Kimmig (in der 2. Staffel umbesetzt mit Christina Motsch)
und Richard Krutzsch. Bühne: Roy Spahn. Kostüme: Virginia Arndt. Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit: Monika Mundt. Spielorte: Garn Theater Berlin, theaterforum kreuzberg,
Christengemeinschaft Prenzlauer Berg, Theaterdiscounter, Dessau-Roßlau.
Die Frauenvolksversammlung (2007) von Aristophanes Burgtheatersommer 2007
Die theaterBurg Roßlau zeigte dieses Stück zusammen mit einem Auszug aus Platons Dialog "Der Staat", der darin parodierte Ideen mit augenzwinkerndem Ernst philosophisch begründet. Ein antiker Spaß, der gleichermaßen Kopf und Zwerchfell strapazierte!
Regie: Claudius Klein. Mit Magdalene Hurka (Geusistrate), Jacek
Klinke (Nachbar), Halina Kremser (Kalonike), Richard Krutzsch (Chremes), Christina Motsch
(Nachbarin) und Miriam Sachs (Praxagora). Bühne und Kostüme: Nele Ahrens.
Lichtdesign: Christoph Wüst. Assistenz Bühne: Jürgen Ruoff.
Produktionsassistenz: Benjamin Kolass. Diese Produktion wurde gefördert von:
Land Sachsen-Anhalt, Lotto-Toto GmbH Sachsen-Anhalt
und Stadt Dessau-Roßlau.
Die Möwe (2006) von Anton P. Tschechow Burgtheatersommer 2006
Im Zentrum dieses Stücks steht die Frage nach dem Verhältnis von Kunst und Leben. Was bedeutet die Kunst für das Leben? Was heißt es, für die Kunst zu leben? Ist ein Leben ohne Kunst sinnlos, oder wird umgekehrt eine Kunst sinnlos, die mit dem Leben nichts zu tun hat? Tschechow gibt darauf keine eindeutige Antwort, sondern er stellt durch die Figuren dieses Stücks verschiedene Möglichkeiten vor, dieses Verhältnis zu gestalten, von denen freilich keine überzeugt. Denn darin liegt gerade das Problem, dass ein als sinnlos empfundenes Leben auch durch die Kunst nicht sinnvoll wird, und dass die Kunst mit den Menschen nicht weniger grausam verfahren kann als das Leben.
Regie: Claudius Klein. Mit Anja Behrens (Mascha), Olga Danilova (Arkadina),
Hansgeorg Gantert (Trigorin), Klaus Hänscheid (Schamrajew),
Magdalene Hurka (Nina), Steffen Neupert (Dorn), Jürgen Ruoff (Sorin)
und Ralph Stieber (Medwedjenko). Bühne & Kostüme: Nadine Kälin.
Lichtdesign und Technik: Christoph Wüst. Produktionsassistenz: Benjamin Kolass.
Diese Produktion wurde gefördert von: Land Sachsen-Anhalt,
Lotto-Toto GmbH Sachsen-Anhalt,
Gemeinnützige Treuhand-Stiftung, Landkreis Anhalt-Zerbst,
Stadt Dessau-Roßlau und
Lotto-Toto GmbH Sachsen-Anhalt.
Amphitryon (2005) von Heinrich von Kleist Koproduktion der Fraueninitiative Roßlau und der Werkbühne Berlin Produktionen der lenz bühne: Undine geht (2004)
Monsieur Ibrahim (2003)
Undine (2002)
Mirandolina (2001)
Goethes Märchen (2000)
Turandot (1999)
Die Mitschuldigen (1998)
Der Untergang des Hauses Ascher (1997)
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